Störtebekerweg

Neue Wohnbebauung in Fischbek

Der 3m breite Erschließungsweg steigt leicht an und führt barrierefrei zu den beiden Hauseingängen von Haus A und B. Entlang des Weges befinden sich insgesamt vier Anlehnbügel, die Platz für vier Fahrradstellplätze für Besucher:innen sowie zwei Stellplätze für Lastenräder bieten. Die Fahrradstellplätze für die Bewohner:innen befinden sich im Untergeschoss und sind über die Aufzüge erreichbar.

Als Belag für Wege- und Terrassenflächen sind gestrahlte Betonschwellen in den Maßen 200 x 50 cm geplant. Im Süden des Grundstücks befindet sich die drei Meter breite Zufahrt zum Parkplatz, die mit Rasenlinern gestaltet ist. In der Mittelachse wird Schotterrasen verwendet. Der Parkplatz bietet Platz für drei PKW-Stellplätze sowie einen barrierefreien Stellplatz.
Am Grundstückseingang befinden sich drei große Müllboxen für jeweils 1100 Liter und zwei kleine Müllboxen für jeweils 240 Liter. Diese bestehen aus Sichtbeton und werden mit einer Einhausung geplant.

Durch den überdachten Vorbereich gelangt man zur 430 m2 großen Spielfläche und dem Gartenbereich. Diese Fläche wird mit einer Schaukel, Kletter- und Balanciermöglichkeiten sowie Hochbeeten ausgestattet. Die vorhandene Stieleiche wird um eine Grandfläche und eine Rundbank ergänzt. Im nordwestlichen Bereich des Grundstücks entsteht neben Sitzgelegenheiten eine Blühwiese mit Bienenkästen, die zur Förderung der Artenvielfalt beitragen. Die bestehende Ginsterfläche wird ebenfalls zur gemeinschaftlichen Nutzung einbezogen.

An der Westseite wird das Grundstück von einem Baumbestand aus Stieleichen begrenzt. Entlang der Grundstücksgrenze stehen vereinzelt Stechfichten, Hemlocktannen sowie eine Ulme und eine Magnolie. Der Baumbestand ist durch den Vermesserplan hinsichtlich Standort, Höhe, Stamm- und Kronendurchmesser genau erfasst und vom Büro für Baumpflege Thomsen bewertet worden.

Die Vegetationsflächen umfassen eine Blühwiese sowie Bodendecker aus Stauden, Gräsern und Farnen. Neue Sträucher wie Zaubernuss und Schlehe sollen den Freiraum zwischen den Terrassenbereichen gliedern, während Mischlaubhecken als Abgrenzung und Sichtschutz zu öffentlichen Wegen und dem Nachbargrundstück dienen sollen.

Der Zaun entlang der Zufahrt im Süden wird im vorderen Bereich des Grundstücks wird mit Kletterpflanzen wie Clematis und Efeu begrünt. Im hinteren Teil wird der Zaun zusätzlich durch eine Heckenpflanzung ergänzt.

Um das anfallende Niederschlagswasser der Dächer abzuleiten, werden entlang der privaten Terrassen Sickermulden mit einer Breite von etwa 1-1,5 Meter und einer Tiefe von maximal 30 cm angelegt. Diese Sickermulden sind mit bodendeckenden Pflanzen bepflanzt, um Erosion zu verhindern.